David Foster Wallace – Manischer Zweifler

In der Frankfurter Rundschau vom Tage beginnt Guido Graf seinen Nachruf auf David Foster Wallace mit den Worten: »Der Unterschied zwischen Selbstmord und Mord beschränkt sich vielleicht auf die Frage, wo man die Käfigtür verortet: Würden sie jemanden umbringen, um sich aus dem Käfig zu befreien?”

Hätte Wallace auch den Schluß des Artikels samt Google-Anzeige lesen können, vielleicht wäre er noch am Leben …

Comments 1

  1. StitchJones wrote:

    Sein Vater hat jetzt gesagt, dass DFW seit 20 Jahren Medikamente gegen Depressionen genommen hat und seit letztem Sommer vermehrt Probleme hatte, mehrfach im Krankenhaus war und immer schlechter zurechtkam. Ich bin nach wie vor erschüttert und fassungslos.

    Posted 16 Sep 2008 at 09:11