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	<title>Jakov Katzens Kladde &#187; Zubereitung der Worte</title>
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	<description>tägliche Vorfälle &#38; Beschäftigungen ...</description>
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		<title>Du m&#252;sstest Gedichte schreiben</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 21:13:26 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Zubereitung der Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Rinser]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Nein, sagte sie unfreundlich, ich kann keine Gedichte. Und wenn du meinst, ich erz&#228;hle dir so etwas, weil es poetisch ist, dann verstehst du das alles nicht. Ich bin nicht poetisch, und wenn du je etwas liest von mir und findest Poesie darin, dann liegt&#8217;s an dir und nicht an mir und ist gegen [...]]]></description>
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		<title>Gott wei&#223; wie tief ich auf diesem Weg gekommen w&#228;re</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 10:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zubereitung der Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kafka]]></category>

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		<description><![CDATA[Gott wei&#223; wie tief ich auf diesem Weg gekommen w&#228;re, wenn ich weitergeschrieben h&#228;tte oder besser, wenn mir meine Verh&#228;ltnisse und mein Zustand das, mit allen Z&#228;hnen in allen Lippen, ersehnte Schreiben erlaubt h&#228;tten.
Franz Kafka in einem Brief vom 11. Oktober 1916 an seinen Verleger Kurt Wolff bez&#252;glich der Erz&#228;hlung »In der Strafkolonie«
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		<title>Vor dem Schreiben kommt das Lesen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 15:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zubereitung der Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann]]></category>

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		<description><![CDATA[ZEIT ONLINE: D&#252;rfen wir Sie etwas Schwerwiegendes fragen?
Hermann: Ob ich ein gl&#228;ubiger Mensch bin?
ZEIT ONLINE: Nein, warum schreibt man?
Hermann: Vor dem Schreiben kommt das Lesen. Durch das Lesen &#246;ffnen sich R&#228;ume, man erweitert das eigene Leben, den Alltag, das Empfinden.
ZEIT ONLINE: Man liest also von sich weg. Und man schreibt…

Hermann: &#8230; zu sich hin, ja, [...]]]></description>
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		<title>wie ein Wagen, dessen R&#228;der im Schnee durchdrehen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 13:58:21 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Zubereitung der Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreiben ist nicht identisch mit Selbstfindung. Es gleicht mehr der Arbeit an einem Objekt, das aus Charakteren, Handlungen und W&#246;rtern gemacht ist. Ich arbeite die ganze Zeit.
ZEIT: Aber sind Sie gl&#252;cklich?
Roth: Das frage ich mich niemals.
ZEIT: Warum nicht?
Roth: Weil es mich nicht interessiert. Ich frage mich nur: Geht es voran mit der Arbeit? Und wenn [...]]]></description>
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		<title>Alles hat er gewollt</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 13:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zubereitung der Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Jonke]]></category>
		<category><![CDATA[Roussel]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Am 4. Januar ist Gert Jonke im Alter von 62 Jahren in Wien verstorben. Die heutige Ausgabe der Frankfurter Rundschau enth&#228;lt einen lesenswerten Beitrag von Martin L&#252;dke*; »Alles hat er gewollt« &#252;berschrieben. L&#252;dke zitiert Jonke zum Thema Form des Erz&#228;hlens mit einer Bemerkung aus dem Jahre 1970:
»Ich glaube nicht an normale Erz&#228;hlungen. Ich kann [...]]]></description>
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		<title>Ich schreibe. Mit wirklich eiserner Disziplin</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 15:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zubereitung der Worte]]></category>
		<category><![CDATA[KrÃ¼ger]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Ich schreibe. Mit wirklich eiserner Disziplin r&#228;ume ich mir jeden Tag zwei Stunden frei f&#252;rs Schreiben, entweder morgens vor der Arbeit oder abends danach. F&#252;r mich war das immer sehr wichtig. Wenn man den ganzen Tag mit anderen Textformen zu tun hat, von der Aktennotiz bis zum Roman, habe ich am Ende bei all [...]]]></description>
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		<title>Keine Tabus</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 11:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zubereitung der Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Wenn man von festen Positionen des Sozialismus ausgeht, kann es meines Erachtens auf dem Gebiet von Kunst und Literatur keine Tabus geben.
[Erich Honecker, 1972]

]]></description>
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		<title>Das Gedicht</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 12:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zubereitung der Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Hermlin]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Alle Menschen dichten fast pausenlos, in Tagtr&#228;umen, in unge&#228;u&#223;erten W&#252;nschen, auch im Schlaf, meist ohne es zu wissen, meist ohne ihr Gedicht mitteilen zu k&#246;nnen oder zu wollen. Das geschriebene Gedicht &#8211; nicht jedes, aber doch viele &#8211; ist ein Amalgam von Spontaneit&#228;t und bewu&#223;ter Kunst, manchmal K&#252;nstlichkeit (was nicht im herabmindernden Sinne gemeint [...]]]></description>
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		<title>Das Schreiben</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 11:50:06 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Zubereitung der Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Brandner]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Das Schreiben ist ein unersch&#246;pfliches Thema. (Sagt der Inka und kn&#252;pft einen Knoten in die Schnur. Da kommt seine Frau des Wegs, rei&#223;t ihm den Strick aus der Hand und h&#228;ngt die W&#228;sche daran auf. »Aber das ist ein Roman!« sagt der Inka zu seiner Frau. »Papperlapapp!« sagt seine Frau.)
[Uwe Brandner, 1968]
]]></description>
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		<title>Perverse Gen&#252;sse</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 23:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Littell]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	&#8220;Da Literatur nun, insoweit sie Kunst ist, immer pervers ist, f&#252;hrt sie zu Gen&#252;ssen, die an ihrem Grund nicht erlaubt sind. Es sind &#220;bertretungen. Ich habe nach den ersten gelesenen Seiten die Ahnung, solch eine &#220;bertretung liege hier vor, und sie sei ungeheuer.&#8221; ANH in: Jonathan Littell. Die Wohlgesinnten. Lesenotate (1)
[Nachtrag 16.3.08 12:30]
Das Zitat [...]]]></description>
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