Ich vermeide momentan jeden Kontakt mit Menschen, um klar zu kommen, die anderen regen mich zu sehr auf. Ist wirklich kein Zustand, aber ich muß klar bleiben, sonst verpasse ich die Erleuchtung. Wäre eigentlich schade, Strom ist sowieso schon knapp hier.
schreibt Arno Reinfrank
Vor ein paar Tagen intuitiv »Klein und Wagner« von Hermann Hesse aus dem Regal gezogen als Bettlektüre für eine eventuell wieder schlaflose Nacht.
»So weit kam Klein mit seinen Gedanken, und er fühlte, dass es sich da für ihn um Wichtiges, ja um das Leben selber handle. Aber es war unsäglich mühsam, diese Erinnerungen und [...]
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Posted 26 Dezember 2008
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Tagged: Hesse
Die Bettlektüre von heute …
An die Melancholie
Du geleitest mich durchs Leben,
Sinnende Melancholie!
Mag mein Stern sich strahlend heben,
Mag er sinken – weichest nie!
Führst mich oft in Felsenklüfte,
Wo der Adler einsam haust,
Tannen starren in die Lüfte
Und der Waldstrom donnernd braust.
Meiner Toten dann gedenk ich,
Wild hervor die Träne bricht,
Und an deinen Busen senk ich
Mein umnachtet Angesicht.
(Nikolaus Lenau, [...]
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Posted 21 September 2008
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Tagged: Lenau
War ich krank? Bin ich genesen?
Und wer ist mein Arzt gewesen?
Wie vergass ich alles Das!
Jetzt erst glaub ich dich genesen:
Denn gesund ist, wer vergass.
[Nietzsche: Fröhliche Wissenschaft]
Unentdeckte Täterschaft« Turmsegler – Ist mir doch beim Stöbern ein interessantes Projekt von Benjamin Stein aufgefallen, das mir trotz sporadischem Überfliegen des Turmseglers entgangen war, obwohl es schon eine ganze Weile bei ihm läuft.
Ich werde es im Auge behalten: Die Leinwand
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Posted 19 Juli 2008
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Tagged: Stein
Seinem Bericht über die Emigration in London stellte Alexander Herzen dieses Zitat aus dem Psalm 137 voran. Beides werde ich heute vor dem Schlafengehen noch einmal lesen. (Alexander Herzen: Die gescheiterte Revolution. Denkwürdigkeiten aus dem 19. Jahrhundert. 1977 hrsg. v. Hans Magnus Enzensberger). Heute erinnert DIE ZEIT an Alexander Herzen.
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Posted 18 Juni 2008
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Tagged: Herzen