Dumpfes Hämmern
Feb 18th, 2008 by JK
Dumpfes Hämmern,
späte Zeit.
Erste Bilder
fallen von der Wand.
Lange Nägel.
Finster bleich.
Beide Hände
rauh, verschweißt.
Leises Dämmern,
keine Zeit.
Erste Bretter,
weiß, bereit.
Hallo Mädels,
habt ihr Zeit,
weißer Neger,
macht die Beine breit.
Feather-Man’s Friend: Neue Lyrik - vom federnden Kratzer. Geschrieben auf Jancus Finca am Ufer des Olt, kurz vor der Mündung in die Donau, fast die Heimat von Peter Alexander Makkay.
[Wenn es nach 22 Uhr noch hämmert, hol ich die Polizei!!! ]
[Ergänzung 1: Hier die Originalfassung des Poeten]
[Ergänzung 2: »Es grassiert eine Lyrik, da kann ich mir manchmal den Gedanken nicht verkneifen an das Aquarellieren von respektablen Töchtern vergangener Jahrhunderte, nur dass es vielleicht heute eher sensible junge Herren sind, die damit bei depressiven Mädchen ankommen wollen, und vice versa. Man lasse sie doch klampfen, aber man hüte sich, das zu ernst zu nehmen.« Ann Cotten.]
* Feather-Man Foto: teresia
